Die letzten Arbeiten im Badezimmer zwangen mich dazu in die Fliesen zu bohren. Da bei dieser Tätigkeit die Fliesen leicht beschädigt werden können, war grosse Vorsicht angesagt. Die Arbeit wurde mit grosser Sorfgalt durchgeführt.

Zuerst wird mit einem Körner und einem kurzen Hammerschlag ein kleines Loch in die Fliese geschlagen.

Die Fliese wurde somit “angekörnt”, wie man so sagt.

Grund: der Fliesenbohrer rutscht nicht so leicht ab und die Fliese wird nicht zerkratzt. Ja, ich habe mir für diese Arbeit extra einen Fliesenbohrer gekauft. Man kann es aber auch ohne Fliesenbohrer machen, hört man. Ich wollte aber auf Nummer sicher gehen. ­čÖé

Langsam und sachte dringt der Fliesenbohrer in die Fliese ein. Übermässige Kraftanstrengung ist keine nötig. Der Bohrer geht sehr gut in das Material ein.

Wenn möglich sollte die Bohrmaschine nicht[!] auf Schlagbohren gestellt sein. Das wäre nicht so ideal.

Gaaanz vorsichtig hab ich das gemacht. Man will ja nichts risikieren und überstürzen. Ausserdem braucht gut Ding Weile, heisst es.

Voila! Es ist vollbracht. Es ist ein Loch in der Fliese ohne eine Beschädigung verursacht zu haben. Die Arbeit war eigentlich halb so schlimm wie vorher angenommen. Die Angst dass der Fliese während dem Bohren etwas geschehen könnte, war aber immer da.

Ich denke den Respekt vor der Wandfliese sollte man sich bei dieser Arbeit behalten. Das schadet nicht!